Reiseinformationen

Die beste Reisezeit

In Sambia herrscht ein tropisches, weitgehend wechsel-feuchtes Klima. Die beste Reisezeit hängt davon ab, was Sie sich von der Reise erwarten. Grundsätzlich können wir die kühle Trockenzeit zwischen
Mai und September empfehlen: angenehme Tagestemperaturen und optimale Bedingungen in den Flusstälern sorgen für ein erstklassiges Safari-Erlebnis. Nachts kühlen die Temperaturen stark ab. In den heißen und schwülen Monaten Oktober und November steigen die Temperaturen, die dürre Vegetation sorgt jedoch für exzellente Tierbeobachtungen.

Banken und Währung

Banken und Wechselstuben akzeptieren häufig nur US-Dollar zum Umtausch in die Landeswährung Kwacha (ZMW), der Euro hat sich noch nicht flächendeckend durchgesetzt. Kleine Scheine werden häufig nur zu schlechteren Kursen umgetauscht. Namhafte Kreditkarten werden von größeren Unternehmen zunehmend, aber nicht durchgehend angenommen. Es kommt häufig zu Übertragungsfehlern, so dass Kreditkartenzahlungen nicht selten an der Technik scheitern. Einige Geldautomaten akzeptieren Visa- und/oder Master-Kreditkarten, vereinzelt ist an einigen Automaten inzwischen auch die Geldabhebung mit EC- (Maestro- bzw. Cirrus-) Karten möglich, man sollte sich auf diese Möglichkeit jedoch nicht verlassen. Zudem können pro Tag und Bank in der Regel nur begrenzte Beträge abgehoben werden (ca. 100,- bis 250,- €).

Diplomatische Vertretung

Botschaft der Republik Sambia

Axel-Springer-Straße 54a
10117 Berlin
Telefon: +49 30 206 29 40
Telefax: +49 30 20 62 94 19

http://www.zambiaembassy.de

 

Einreisedokumente für Sambia

Für deutsche Staatsangehörige besteht für Sambia Pass- und Visumzwang. Visa werden von der sambischen Botschaft in Berlin erteilt. Deutschen Staatsangehörigen können Touristenvisa auch gebührenpflichtig bei der Einreise nach Sambia erteilt werden. Die Gebühren für die Ausstellung eines für eine Einreise gültigen Touristenvisums (Single Entry) betragen für deutsche Staatsangehörige ca. 50,- US-$. Außerdem besteht die Möglichkeit der Visabeantragung über das Internet, über www.zambiaimmigration.gov (sog. e-Visa). 

Insbesondere für Tagesausflüge von Victoria Falls (Simbabwe) nach Livingstone (Sambia) wird ein Tagesvisum („Day Tripper Visa“) ausgestellt, das eine Gültigkeit von 24 Stunden hat. Die Gebühren hierfür betragen 20,- US-$.

Impfungen

Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (siehe www.who.int) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Das betrifft auch Zwischenaufenthalte in betroffenen Ländern während der Anreise, die länger als 12 Stunden dauern (Umsteigen in Nairobi und Addis Abeba). Sambia ist offiziell von der WHO als gelbfieberfrei eingestuft worden. Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Malaria tritt ganzjährig auf (verstärkt von November – Juni), insbesondere im Süden (Sambesi-Tal, Kariba-Becken, Victoria-Fälle) und im Luangwa-Tal. Zur Malariaprophylaxe sind in Deutschland verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente auf dem Markt erhältlich. Befragen Sie am besten einen Tropenmediziner.

Kleidung

Da die meisten Safariaktivitäten in offenen Allradfahrzeugen oder Booten durchgeführt werden, ist das Tragen von passender Kleidung sehr wichtig. Wir empfehlen Ihnen mehrere Kleidungsschichten, sodass Sie je nach Temperatur zusätzliche Kleidungsstücke an- oder ausziehen können. Die Kleidung sollte in natürlichen Farben gehalten sein (keine intensiven Farben oder weiß) und möglichst mit langem Hemd und Hose gegen Sonne und Moskitos. Es empfiehlt sich, einen Hut gegen die Sonne zu tragen und in den Wintermonaten (Mai bis September) Mütze und Handschuhe. Eine warme Jacke oder ein Fleece ist als Wind- und Regenschutz unerlässlich. Trekkingschuhe sollten Sie auch dabei haben. Bitte beachten Sie, dass Tarnkleidung auf Safari akzeptabel ist, in Städten und besonders an Grenzübergängen allerdings nicht getragen werden sollte.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist personell, technisch, apparativ und/oder hygienisch hoch problematisch. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind daher dringend empfohlen. Bei der Einfuhr von Medikamenten für den Eigengebrauch, die als Betäubungsmittel klassifiziert werden könnten, sind die gesetzlichen Bestimmungen des Gastlandes zu beachten, ggf. sollte bei der sambischen Botschaft in Deutschland nachgefragt werden.

Sprache

In Sambia gibt es acht Amtssprachen, zu denen auch Englisch gehört, das überwiegend in Schulen, öffentlichen Ämtern sowie im Fernsehen und Radio gesprochen wird. Ist das Englisch in den Städten noch recht passabel, so sprechen es viele in den ländlicheren Gegenden kaum oder nicht mehr. Die wichtigsten der über 70 unterschiedlichen Bantu-Dialekte in Sambia sind das Bemba in der Region des Copperbelt und das Nyanja/Chewa in der Gegend von Lusaka.

Sicherheit

Sambia gilt als eines der sichersten Reiseländer im südlichen Afrika. Die Menschen sind gastfreundlich und den Touristen, die vielen von ihnen die Existenz sichern, aufgeschlossen. Die Kriminalitätsrate ist weitaus niedriger als in Südafrika.

Telefon und Internet

In Sambia ist Roaming mit deutschen Mobilfunkanbietern nicht möglich. Am sinnvollsten ist es, sich vor Ort eine CelTel-Chipkarten zur besorgen, um erreichbar zu sein. In Sambia kommt es regelmäßig zu mehrstündigen Stromausfällen in allen Landesteilen. Entsprechend ist die Funktionsfähigkeit in vielen Bereichen eingeschränkt (z. B. fehlende Beleuchtung, nicht vorhandene Kochmöglichkeit, keine Internetnutzung und keine Möglichkeit der Kartenzahlung). Reisende sollten auf entsprechende Schwierigkeiten eingestellt sein.

Trinkgelder

Trinkgeld hat eine lange Safaritradition, ist aber natürlich kein "Muss" und sollte nur dann gegeben werden wenn man wirklich gut betreut worden ist. Die Angestellten empfinden es als besondere Auszeichnung, wenn sie Trinkgelder bekommen und wissen auf diesem Weg, dass sie gute Arbeit leisten. Für die Fahrer und Guides empfehlen wir 5 USD pro Tag, für andere Mitarbeiter (Mokoro Poler, Bootsführer, Gepäckträger, Barleute, Kellner) 3 USD pro Tag.

WICHTIG: Sollten Angestellte von sich aus nach Trinkgeld fragen oder Sie um ein Geschenk oder Unterstützung für Familie bitten, so ersuchen wir Sie uns dies zu melden.

Literatur- und Filmempfehlungen

Wir haben für Sie eine Auswahl an unterhaltsamen Romanen und hilfreichen Reiseführern mit kompakten Informationen über Ihr bevorzugtes Reiseziel, als Lektüre für den Flug oder als Unterstützung für Ihre Reiseplanung im Vorfeld getroffen. Auch nützliche Apps haben wir für Sie getestet. Fantastische Bildbände und die besten Spielfilme und Dokumentationen über Afrika sollen Ihre Vorfreude schüren oder Ihre Erinnerungen an eine unvergessliche Reise nach Ihrer Rückkehr in den Alltag wachhalten. 
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