Länderinformationen

Sambia ist gesegnet mit überwältigenden Naturwundern, einer unglaublich vielfältigen Tierwelt und wunderschönen, unberührten Landschaften. Lassen Sie sich tief in den afrikanischen Busch entführen, wo sowohl Raubtiere als auch ihre Beute ungestört durch endlos erscheinende, honigfarbene Savannen streifen, Elefanten durch tiefe Flüsse waten und die Abende am Lagerfeuer mit spannenden Abenteuer-Berichten verbracht werden. Die tosenden Victoria Wasserfälle und der imposante Zambezi River sind der Schauplatz für das Kontrastprogramm von adrenalin-geladenen Extremsportarten und friedvollen Bootsfahrten zum Sonnenuntergang. Die Wildbeobachtung aus nächster Nähe bei einer Kanufahrt entlang des Ufers im Lower Zambezi Nationalpark ist ein unvergessliches Erlebnis. Außerdem wurden in Sambia die legendären Walking Safaris perfektioniert: Angesicht zu Angesicht mit der ungezähmten Wildnis, abseits der üblichen Touristenpfade, in Begleitung der bestausgebildetsten Guides. Ihr Einsatz wird belohnt mit ungestörten und exklusiven Tierbegegnungen ohne eine weitere Menschenseele weit und breit. Wer nach seinem Safari-Abenteuer nach Entspannung sucht, dem empfehlen wir eine Badeverlängerung am Lake Malawi - ein Paradies, das mit seiner geografischen Vielfalt und glasklarem Wasser verzaubert.

Highlights im Überblick

Das Luangwa Valley ist Heimat für eine überwältigende Artenvielfalt, während man im Norden von Kafue einer der letzten Wildhund Populationen begegnen kann. Ein unvergessliches Erlebnis ist die zweitgrößte
Gnu Wanderung Afrikas in Liuwa Plains. Bootsfahrten und Kanufahrten auf dem Zambezi River sind die optimale Ergänzung zu Buschwanderungen und die tosenden Victoriafälle sind Teil des UNESCO Weltkulturerbes.

Fauna

Vier Fünftel des Landes sind von der Vegetationsformation des Hochplateaus dominiert: Hier finden Sie vorwiegend Trockenwaldsavanne – Miombo genannt – eine Mischkombination aus Bäumen und einer geschlossenen Grasdecke. Eine weitere Vegetationszone ist das Dambo – das natürliche Grasland. Dambos sind flache und baumlose Landschaften, die flächendeckend mit Gras bewachsen sind. Wegen des Fehlens von Gerinnebetten sammeln sich die Niederschläge hier und lassen Überschwemmungsgebiete entstehen, der perfekte Nährboden für Sumpfwald. Dambos, in denen das Wasser abfließen kann, gelten als besonders artenreich: Neben Blütenpflanzen und Gräsern können hier unterschiedliche Orchideenarten bestaunt werden. In den Flusstälern des Luangas und Sambesis herrscht der Mopane-Wald vor. Hier gedeihen neben Mopane auch zahlreiche Akazienarten, Baobabs (Affenbrotbaum), Krokodilbäume und Euphorbien. Neben den feuchten Waldtypen gibt es in Sambia noch den Kalahari-Trockenwald. Dieser ist regional abgegrenzt und durch die Versandung der Kalahari gekennzeichnet.

Regenzeit

Die Regenzeit von Dezember bis April verdankt ihre Bezeichnung den teils starken Regenschauern. Zwar ist das Klima sehr schwül, jedoch ist es die perfekte Reisezeit für Vogelbeobachtungen und um die Victoriafälle zu besuchen, da der Zambezi zu dieser Zeit besonders viel Wasser führt. Die tosenden Wassermassen sind ein imposantes Bild.

Die beste Reisezeit

In Sambia herrscht ein tropisches, weitgehend wechsel-feuchtes Klima. Die beste Reisezeit hängt davon ab, was Sie sich von der Reise erwarten. Grundsätzlich können wir die kühle Trockenzeit zwischen
Mai und September empfehlen: angenehme Tagestemperaturen und optimale Bedingungen in den Flusstälern sorgen für ein erstklassiges Safari-Erlebnis. Nachts kühlen die Temperaturen stark ab. In den heißen und schwülen Monaten Oktober und November steigen die Temperaturen, die dürre Vegetation sorgt jedoch für exzellente Tierbeobachtungen.

Sprache

In Sambia gibt es acht Amtssprachen, zu denen auch Englisch gehört, das überwiegend in Schulen, öffentlichen Ämtern sowie im Fernsehen und Radio gesprochen wird. Ist das Englisch in den Städten noch recht passabel, so sprechen es viele in den ländlicheren Gegenden kaum oder nicht mehr. Die wichtigsten der über 70 unterschiedlichen Bantu-Dialekte in Sambia sind das Bemba in der Region des Copperbelt und das Nyanja/Chewa in der Gegend von Lusaka.